Auf der IAA 2011 sorgte die Studie einer modernen Sportlimousine in klassischer Gran-Turismo Tradition großes Aufsehen: die Studie Kia GT. Und entgegen der Erwartung vieler Beobachter blieb es nicht bei der Studie, sondern nach jahrelanger, akribischer Entwicklungsarbeit kam im Oktober 2017 der an den GT angelehnte Kia Stinger auf den Markt. Wie die Studie wurde das Serienmodell vom europäischen Kia-Designzentrum in Frankfurt entworfen, die Abstimmung von Fahrwerk und Antrieb erfolgte großenteils auf dem Nürburgring. Nun hat Kia sein europäisches Limousinen-Flaggschiff umfassend überarbeitet – zugleich wurde das Design nachgeschärft und das Interieur weiter veredelt.

Der 4,83 Meter lange Kia Stinger GT wird in Deutschland seit diesem Jahr ausschließlich in der GT-Version angeboten, der hier mit Abstand meistgefragten Variante. Mit seinem 269 kW (366 PS) starken 3,3-Liter-V6-Twin-Turbobenziner, der 366 PS (269 kW) leistet, beschleunigt die GT-Limousine in 5,4 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h. Weil der Kia Stinger vom Konzept her eine heckangetriebene Limousine ist, arbeitet der serienmäßige Allradantrieb des Stinger GT heckbetont. Ein modernes Acht-Stufen-Automatikgetriebe sorgt für die Kraftübertragung. Der Stinger GT verfügt zudem über ein mechanisches Sperrdifferenzial, das die Antriebskraft in allen Fahrsituationen möglichst gleichmäßig auf die Antriebsräder verteilt.

Die Serienausstattung des Stinger GT (58.900 Euro) reicht vom Harman/Kardon Premium-Soundsystem mit 15 Lautsprechern über Rundumsichtkamera und Head-up-Display bis zu elektrisch einstellbaren, beheizbaren Vordersitzen und Sitzbezügen in Nappaleder, die wahlweise in Schwarz oder Dunkelrot angeboten werden – die Liste der Optionen umfasst nur vier Positionen.