Der Erdgas-Antrieb kehrt zurück – Volkswagen Konzern bietet CNG an

Der Erdgas-Antrieb gewinnt an Attraktivität und kehrt zurück: Am beliebtesten waren Erdgas-Autos im vergangener Jahr in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern, so der Zukunft Erdgas e.V. – hier wurden besonders Pkw stark nachgefragt, sie machten 76 Prozent der Erdgas-Neuzulassungen aus. Die Modelle SEAT Arona, SEAT Leon, VW Caddy und Skoda Kamiq führten die Erdgas-PKW-Neuzulassungen an – zudem bietet auch die Volkswagen Konzern Marke AUDI den neuen A3 Sportback, den A4 Avant und A5 Sportback mit CNG-Antrieb an.

Volkswagen greift wieder mit dem neuen Golf ins Geschehen ein: der Golf 8 ist mit dem umweltschonendem Erdgasantrieb CNG (Compressed Natural Gas) als „Golf TGI“ bestellbar. Der Wolfsburger Bestseller wird mit dem 1,5 Liter-Vierzylindermotor mit 130 PS (96 kW) ausgerüstet und verfügt jeweils über drei Erdgastanks mit einem CNG-Tankvolumen von 115 Liter respektive 17,3 kg – so können Reichweiten von bis zu 400 Kilometern im reinen Erdgasbetrieb (WLTP) ermöglicht werden. Dank der bivalenten Antriebstechnologie verfügt der Golf TGI zusätzlich über einen Benzintank mit 9 Litern Volumen als Reservetank.

 

CNG hilft CO2-Emissionen zu senken

 

Im Vergleich zu Diesel und Benzin wird durch den Einsatz von Erdgas als Kraftstoff der Ausstoß von Stickoxiden und Feinstaub deutlich reduziert. Auch die CO2-Emissionen können mit der Kraftstoffalternative um bis zu einem Viertel reduziert werden. Mit Biogas im Tank sind die Fahrzeuge sogar schon heute nahezu klimaneutral unterwegs. Das klimaneutrale Gas lässt sich mittlerweile bereits an jeder zweiten CNG-Tankstellen in Deutschland tanken. Obendrein profitieren Verbraucher auch von vergleichsweise niedrigen Kraftstoffkosten.

 

Zudem sind keine zusätzlichen Wartungsaufwand notwendig. „In ihrer mechanischen Funktion unterscheiden sich Gasfahrzeuge nicht von herkömmlichen Autos. Es stimmt nicht, dass Zündkerzen oder Filter häufiger ausgetauscht werden müssen“, sagt ein SEAT Motoren-Experte und weist die Behauptungen zurück, dass CNG-Motoren schnell überhitzen und teurer im Unterhalt seien. Der einzige Unterschied sei, dass „die Dichtheit der Gasanlage vor jeder TÜV-Untersuchung geprüft und damit der Zustand der Tanks zunächst alle drei Jahre nach Erstzulassung und danach alle zwei Jahre in einer Fachwerkstatt einer Sichtprüfung unterzogen werden muss“. Diese Prüfungen sind den hohen Sicherheitsstandards geschuldet, die für CNG-betriebene Fahrzeuge gelten.