MIT DEM NEUEN BORN SETZT DIE MARKE DIE ELEKTRIFIZIERUNG FORT – MODERNE ANTRIEBSTECHNOLOGIE, HINTERRADANTRIEB UND PERFORMANCE-FAHRWERK

In der Automobilbranche setzt sich zunehmend eine nachhaltige Einstellung durch, bei der die Elektrifizierung eine Schlüsselrolle spielt. CUPRA bildet mit dem Born die nächste Evolutionsstufe der Marke. Er markiert den Start in eine neue Ära, und führt dabei den Erfolg der Familie fort: Die Plug-in-Hybrid-Varianten der CUPRA-Modelle Leon, Leon Sportstourer und Formentor maximieren ihre Leistung bereits über ihre Elektroantriebe.

Der CUPRA Born ist mit einer modernen Antriebstechnologie ausgestattet. Sie umfasst einen rein elektrischen Motor mit wahlweise 150 PS (110 kW) oder 204 PS (150 kW), der seine elektrische Energie an die Hinterräder überträgt. Gekoppelt ist er an einen High-Performance Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von bis zu 58 Kilowattstunden. Dadurch soll eine Reichweite von bis zu 424 Kilometern möglich. Doch der Leistung des CUPRA Born sind damit noch längst keine Grenzen gesetzt: In den beiden e-Boost-Versionen steigt seine maximale Performance auf 231 PS (170 kW) – außerdem kann hierbei eine Batterie mit einer noch größeren Kapazität von 77 Kilowattstunden gewählt werden und soll eine Reichweite von bis zu 540 Kilometern ermöglichen. CUPRA gibt auf die Antriebsbatterie acht Jahre Garantie bis 160.000 Kilometer – garantierte Mindestkapazität von 70 Prozent.

DIE AUTOSEITEN unterwegs im CUPRA Born

Doch bei der Elektrifizierung steht nicht nur die Reichweite im Mittelpunkt, auch die Ladezeiten sind entscheidend für die Alltagstauglichkeit. Nach nur sieben Minuten Ladezeit erzielt der CUPRA Born an einer 170-kW-Schnellladestation eine zusätzliche Reichweite von 100 Kilometern. Selbst bei einem Ladezustand von lediglich fünf Prozent kann die Kapazität der Batterie mit nur 35 Minuten Ladezeit auf ganze 80 Prozent erhöht werden. Der CUPRA Born ist anpassungsfähig und kann sowohl an eine AC-Ladestation (bis zu 11 Kilowatt) als auch an eine DC-Ladestation (bis zu 170 Kilowatt) angeschlossen werden.

Mit seiner adaptiven Fahrwerksregelung DCC in Kombination mit dem Sportfahrwerk will der Born seine Sportlichkeit unterstreichen. Die Fahrdynamik wird durch die Progressivlenkung, die größeren Bremsen und breiteren Reifen auf 20-Zoll Leichtmetallfelgen weiter verstärkt. „Als erstes vollelektrisches Fahrzeug von CUPRA besitzt der Born eine hochentwickelte elektrische Antriebstechnologie, die für ein berauschendes Fahrgefühl sorgt“, sagte Werner Tietz, Vorstand für Forschung und Entwicklung bei CUPRA, gegenüber DIE AUTOSEITEN anlässlich der Fahrvorstellung.

Werner Tietz, Vorstand für Forschung und Entwicklung bei CUPRA, im Gespräch mit DIE AUTOSEITEN

Alle vier Versionen verfügen über eine umfangreiche Serienausstattung: Dazu zählen ein 5,3 Zoll großes volldigitales Kombiinstrument, Sportschalensitze vorne, der CUPRA Mode Selector zur Auswahl der verschiedenen Fahrprofile, 18-Zoll-Leichtmetallräder, Keyless Go, ein Spurhalteassistent, eine Ultraschall-Einparkhilfe vorne und hinten, das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion sowie Voll-LED-Scheinwerfer und -Heckleuchten. Die Variante mit 231 PS (170 kW) ist darüber hinaus mit zusätzlichen Ausstattungen ausgerüstet, die ihre Wurzeln im Motorsport haben. Dazu zählen das beheizbare Sport-Multifunktionslenkrad in Leder mit CUPRA Mode Selector und CUPRA e-Boost Activator, 19 Zoll große Leichtmetallfelgen und Scheibenbremsen vorne mit 340 Millimetern Durchmesser.

Dank der kombinierten Förderung von Staat und Hersteller startet der Preis für den Born mit 150 PS (110 kW) bei 23.130 Euro und 27.650 Euro für die Variante mit 204 PS (150 kW) – die ersten Auslieferungen sind für das Jahresende 2021 geplant.

Made in Germany

CUPRA ist mit der Serienproduktion seines ersten vollelektrischen Modells im Werk in Zwickau gestartet. Zusätzlich zum CUPRA Born werden in Zwickau vier weitere Modelle gefertigt: der Volkswagen ID.3 und ID.4, der Audi Q4 e-tron und der  Q4 Sportback e-tron. Die SEAT S.A. stellt ein Team von Ingenieuren, das in Zwickau Erfahrungen für die künftige Produktion von Elektrofahrzeugen im Werk in Martorell sammelt. „Mit seinem emotionalen Design und seinem vollelektrischen Sportsgeist ist der CUPRA Born der Impulsgeber für die Transformation des Unternehmens und der Beginn der Elektro-Offensive der Marke. Die Produktion unseres ersten rein elektrischen Modells in Europas größter Elektrofahrzeugfabrik wird uns wertvolle Erkenntnisse liefern, wenn wir ab 2025 Elektrofahrzeuge in Martorell bauen werden. Unser Ziel ist es dann, in Spanien mehr als 500.000 urbane Elektrofahrzeuge pro Jahr für verschiedene Konzernmarken zu produzieren“, sagt Wayne Griffiths, Vorstandsvorsitzender der SEAT S.A. und CEO von CUPRA.