Deutsche Hersteller ziehen sich zurück

Mercedes-EQ gewinnt ABB FIA Formula E World Championship 2002

Stoffel Vandoorne ist Weltmeister der ABB FIA Formula E World Chamionship 2021/22. Der Mercedes-EQ-Fahrer sicherte sich im letzten Saisonrennen in Seoul den Fahrertitel, gleichzeitig verteidigte Mercedes-EQ den WM-Team-Titel. Der 30-jährige Vandoorne fuhr beim Hana Bank Seoul E-Prix zum achten Mal in dieser Saison auf das Podium und zum 15. Mal in 16 Rennen in die Punkte. Dank seiner Konstanz wurde der Belgier letztlich souverän Weltmeister. In der Team-Wertung der Formel E siegt Mercedes-EQ mit 19 Punkten Vorsprung auf das eigene Kundenteam.

Einen enttäuschenden Saisonabschluss erlebten die deutschen Fahrer: Sowohl die beiden TAG Heuer Porsche Formel-E-Team-Fahrer Pascal Wehrlein und André Lotterer als auch Maximilian Günther (Nissan e.dams) schieden aus. Das TAG Heuer Porsche Formel E Team beendet die Saison auf Platz sieben in der Teamwertung – bestplatzierter Deutscher in der WM-Fahrerwertung ist Wehrlein als Zehnter.

 

Doppelte Titelverteidigung zum Abschied: Stoffel Vandoorne beendete das 100. Rennen in der Geschichte der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft auf Platz zwei und sicherte sich damit den Gewinn des Fahrer-Titels. Gleichzeitig verteidigte das Mercedes-EQ Formel E Team in seinem letzten Rennen in der vollelektrischen Rennserie seinen Titel in der Team-Weltmeisterschaft.

Die drei deutschen Hersteller Mercedes-Benz, BMW und Audi waren in den vergangenen Jahren feste Größen in der Formel E. Audi machte mit dem Werkseinstieg den Anfang, nachdem der Hersteller zuvor als Partner des Teams ABT Schaeffler in die Formel E am Start war. Es folgten die Werkseinstiege von BMW und Mercedes-Benz. In insgesamt fünf Jahren haben die drei deutschen Automobil-Hersteller dreimal den Titel in der Team-, und zweimal den Titel in der Fahrerwertung gewonnen.

 
Porsche geht jetzt als einziger deutscher Hersteller in die Gen3-Ära der Formel E. Neben dem TAG Heuer Porsche Formel E Team wird auch das Kunden-Team Avalanche Andretti in der neuen Saison den Porsche-Antriebsstrang nutzen. Das Team von Mercedes-EQ Formula E wird von McLaren als neuer Formel E-Teilnehmer übernommen. Und ABT Sportsline kehrt als deutsches Kundenteam mit Mahindra-Antriebsstrang in die Formel E zurück. Die neue Saison bietet die Premiere der dritten Generation vollelektrischer Formel-Rennwagen, die dann so schnell, leistungsstark und effizient wie nie zuvor sein sollen. Der provisorische Rennkalender beinhaltet derzeit 18 Läufe in 13 Städten – sie startet am 14. Januar 2023 in Mexico City.

Porsche in der Formel E


Mit einem Doppelsieg durch Pascal Wehrlein und André Lotterer im Porsche 99X Electric feierte das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team am 12. Februar 2022 in Mexiko seinen bisher größten Erfolg. Das Team bestreitet 2023 seine vierte Saison in der ersten vollelektrischen Rennserie der Welt. Für das erfolgreiche Renndebüt im November 2019 sorgte Lotterer, als er beim Saisonauftaktrennen in Diriyah (Saudi Arabien) den zweiten Platz belegte. Ein Einstand nach Maß und ein Beleg dafür, dass Porsche mit dem Porsche 99X Electric auf Anhieb ein konkurrenzfähiges Fahrzeug am Start hatte. In der vergangenen Saison holte Wehrlein in Mexiko die Pole-Position. Dazu kamen zwei Podiumsplatzierungen: In Rom wurde Wehrlein Dritter, in Valencia kam Lotterer als Zweiter ins Ziel.  Die Formel E bringt als Beschleuniger für innovative und nachhaltige Mobilitätstechnologien seit 2014 spannenden Motorsport zu den Menschen in den Metropolen. Mit dem vollelektrischen Taycan Turbo S stellt Porsche in dieser Saison das offizielle Safety Car und will damit die Bedeutung der Formel E für Porsche Motorsport unterstreichen.

 

 

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