„Wir werden die begehrenswertesten Elektroautos der Welt bauen“ 

Reichweite und Effizienz sind im Zeitalter der Elektromobilität maßgebliche Faktoren. Elektroautos mit großer Reichweite eignen sich auch für lange Strecken – das soll einmal mehr ihre Akzeptanz steigern. Eine hohe Effizienz erlaubt es außerdem, eine kleinere und damit leichtere Batterie zu verwenden, um mit weniger mehr zu erreichen. Mercedes-Benz möchte dabei Pionierarbeit leisten: bereits heute fährt der neue EQS als Reichweiten-Spitzenreiter vor.  

Damit nicht genug, den nächsten Schritt hat Mercedes-Benz schon vorbereitet. „Der Mercedes-Benz VISION EQXX zeigt, wie wir uns die Zukunft des Elektroautos vorstellen. In nur eineinhalb Jahren haben wir den effizientesten Mercedes aller Zeiten entwickelt – mit einem Energieverbrauch von weniger als 10 kWh pro 100 Kilometer. Der VISION EQXX hat eine Reichweite von mehr als 1.000 Kilometern mit einer einzigen Ladung – angetrieben von einer Batterie, die in einen Kleinwagen passen würde“, sagt Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Mercedes-Benz AG. „Er unterstreicht, wohin sich unser gesamtes Unternehmen entwickelt: Wir werden die begehrenswertesten Elektroautos der Welt bauen.“ 

Entsprechend interner, digitaler Simulationen ist davon auszugehen, dass der Technologieträger VISION EQXX im realen Straßenverkehr mit einer einzigen Batterieladung über 1.000 Kilometer (!) weit fahren wird. Damit würde er in punkto Reichweite ein neues Level erreichen. Neben der Effizienzsteigerung waren Ressourcenschonung und bestmögliche Umweltverträglichkeit gleichberechtigte Entwicklungsziele. Deshalb wählten die Mercedes-Benz Ingenieure einen ganzheitlichen Ansatz. Angefangen bei der Verbesserung aller Komponenten des hochmodernen elektrischen Antriebsstrangs sowie der Verwendung von Leichtbauwerkstoffen und nachhaltigen Materialien. Hinzu kommen weitere Effizienzmaßnahmen, von den extrem rollwiderstandsarmen Reifen über die ausgefeilte Aerodynamik (cW 0,17) bis hin zum Einsatz modernster Software. Das Ergebnis: Der VISION EQXX überwindet die bisherigen technologischen Grenzen und will den neuen Maßstab für Energie-Effizienz setzen. 

Hintergrund: Die Formel-1-Experten von Mercedes-AMG High Performance Powertrains wissen, wie man jedes Kilojoule an Energie nutzt. In intensiver Zusammenarbeit mit den Rennsport-Ingenieuren hat die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Mercedes-Benz den Antriebsstrang neu konzipiert und die Systemverluste reduziert. 

Mercedes-EQ Team startet in der Formel E

Neue Saison, gleiches Ziel: Das Mercedes-EQ Formel E Team ist bereit für seine dritte Saison in der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft. Dreieinhalb Monate nach dem Saisonabschluss beim Finale in Berlin startete das Team in die Saison 8 beim Double-Header am 28. und 29. Januar 2022 in Diriyah (Saudi Arabien). 

„Wir blicken der Saison 8 voller Spannung und Vorfreude entgegen“, sagte Teamchef Ian James. „Jeder ist schon ganz heiß darauf, dass es wieder losgeht. Aber ich glaube nicht, dass sich unsere Herangehensweise dadurch erheblich verändern wird, dass wir vom Jäger zum Gejagten geworden sind. Uns erwarten immer noch die gleichen Herausforderungen wie in den Vorjahren und die Tatsache, dass wir die Weltmeisterschaft in der vergangenen Saison gewonnen haben, bedeutet für die kommende Saison nicht wirklich etwas. Wir wissen, wie eng es in dieser Meisterschaft zugeht und wie stark unsere Konkurrenten sind. Es wird erneut ein harter Kampf bis zum Schluss.“

Alle Formel-E-Autos sind für die Saison 8 homologiert, aber dank einiger Regeländerungen steht den Fahrern trotzdem mehr Power zur Verfügung. So steigt die verfügbare Leistung im Rennen von 200 kW auf 220 kW an und beim Einsatz des Attack-Mode können die Fahrer nun 250 kW anstatt 235 kW abrufen.

Dank der vorausschauenden Planung und Entwicklung stellt es für das Team jedoch kein Problem dar, in der kommenden Saison die gleiche Power Unit Hardware zu verwenden und dennoch mehr Leistung daraus abzurufen. „Das war Teil unserer Arbeit, als wir uns für eine Plattform entschieden haben, die für zwei Saisons homologiert ist“, verrät Pierre Godof von Mercedes AMG High Performance Powertrains. „Ein Teil unserer Zuverlässigkeitstests beinhaltete bereits die Anforderungen für die Saison 8, die wir beinahe als zweite Hälfte einer langen Saison ansehen. Deshalb haben wir den Antriebsstrang von Beginn an so ausgelegt, dass wir damit auch Saison 8 bestreiten können.“