dialog

 

Möglichst wenig traditioneller Vertrieb:

Euronics verkauft und ATU wartet

Aiways Deutschland Geschäftsführer Dr. Alexander Klose

Aiways, Anbieter von individuellen Mobilitätslösungen mit Sitz in Shanghai, bietet seinen batterie-elektrischen U5 in Deutschland an. Der Aiways U5 will als erstes E-Auto eines chinesischen Start-ups in Europa Fuß fassen.

 

Wir sprachen mit Dr. Alexander Klose, Geschäftsführer Aiways Deutschland und verantwortlich für das Auslandsgeschäft von Aiways

DIE AUTOSEITEN: Herr Dr. Klose, Aiways, was verbirgt sich dahinter?

Dr. Alexander Klose: Dahinter verbirgt sich ein chinesisches Start-up, das 2017 gegründet wurde, sich auf die Fahnen geschrieben hat, nur Elektrofahrzeuge herzustellen, und zwar Elektrofahrzeuge, die dann auch eben massenmarkttauglich sind und die nicht in Preiskategorien vorstoßen, die sich niemand mehr leisten kann. Und mit diesen Elektrofahrzeugen zunächst mal in China anzufangen, dann aber auch nach Europa und den USA zu gehen – ja ein Weltunternehmen für Elektrofahrzeuge aufzubauen.

 

Aiways Deutschland Geschäftsführer Dr. Alexander Klose


?:
 Seit wann sind Sie auf dem europäischen Markt vertreten?

„Hier ist eher Understatement angesagt“

Interview mit Peter Jost, Leiter Vertrieb und Marketing Volkswagen R

Die Performance-Marke Volkswage R will 2022 deutlich wachsen

DIE AUTOSEITEN sprachen mit Peter Jost,
Leiter Vertrieb und Marketing Volkswagen R

DIE AUTOSEITEN: Herr Jost die Volkswagen R GmbH, als eigenständige Volkswagen Tochter gibt es nicht mehr, dennoch sind die R-Modelle als Performance-Varianten weiterhin im Angebot. Was ist der Hintergrund für die Umstrukturierung?

Peter Jost: Die Umstrukturierung dient einfach der Optimierung unserer internen Abläufe, damit wir Synergien mit der Volkswagen AG nutzen, Know-how austauschen und wir noch näher an die Marke rücken. Das Kundenerlebnis ändert sich dadurch nicht. Der Kunde hat bisher eigenständige R Produkte bekommen und wahrgenommen. Das wird auch zukünftig so sein.

DIE AUTOSEITEN: Ist dies ein Vorteil, weil die Wege im Unternehmen schneller sind?

Jost: Die Entscheidungswege sind kürzer, wir sind noch näher an der Serie. Wir synchronisieren uns noch stärker, profitieren voneinander und können damit natürlich auch die Kosten besser im Griff behalten. Wir wollen den Kunden ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

DIE AUTOSEITEN: Wie würden Sie die Kern-Gene der R-Modelle beschreiben?

„Dacia bietet viel Auto für’s Geld“

Das Low Cost-Image der Marke gehört der Vergangenheit an

DIE AUTOSEITEN sprachen mit Christophe Mittelberger, Dacia Deutschland Chef

DIE AUTOSEITEN: Herr Mittelberger, die Marke Dacia befindet sich mitten in einem Umbruch…

Christophe Mittelberger: Ja, wir sind mitten in einem Umbruch. Dacia will sein Image schärfen und aufwerten. Mit dem Slogan „Einfach gut“ verkörpern wir diese neue Ausrichtung auch in Deutschland. Wir sind eine ehrliche, authentische Marke, die sehr viel Auto fürs Geld bietet. Das heißt, Dacia ist sehr stark orientiert auf Value for Money und darauf, was für den Kunden essenziell ist. Also fokussiert darauf, was der Kunde wirklich braucht. Ich mache Ihnen das an einem Beispiel klar: Sie werden in einem Dacia wahrscheinlich nie eine elektrische Sitzverstellung finden, weil der Kunde eigentlich nur einmal seine Sitzverstellung braucht. Aber jeder Kunde will eine Klimaanlage, das ist für ihn essenziell, deshalb gibt es keinen Dacia ohne Klimaanlage. Das ist die Entwicklung der Marke, bezogen auf Wesentliches. Damit ist Dacia ist modern und dynamisch. Und wir vermitteln einen coolen Touch durch eine stärkere Outdoor-Orientierung.

Plug-in-Hybrid ist ein zentrales Element

„Wir wollen in Deutschland das Profil der Marke Peugeot schärfen“

DIE AUTOSEITEN sprachen mit Haico van der Luyt, Geschäftsführer von Peugeot Deutschland.

DIE AUTOSEITEN: Herr van der Luyt, wie sind Sie mit Ihren Plug-in-Hybrid Peugeot-Modellen aufgestellt und wie ist die Akzeptanz?

Haico van der Luyt: Die Akzeptanz ist gut. Bislang haben wir Plug-in-Hybride beim Peugeot 3008 und 508 sowie jetzt im neuen 308. Also im Prinzip in den Modellreihen, die auch eher für Langstrecken oder eine größere Beladung genutzt werden. Und wir entwickeln den Plug-in-Hybrid weiter, denn es ist für uns eine wichtige Technologie. Sie hat heute europaweit einen gewichtigen Anteil, der sicherlich mit der Reichweitensteigung der Elektroautos abnehmen wird, aber es ist ein zentrales Element, um reduzierte CO2-Werte in der Flotte zu erreichen.

DIE AUTOSEITEN: Wie machen Sie ihrer Kundschaft die Elektromobilität mit Peugeot schmackhaft? Wie gehen Sie und Ihre Händler vor?