Mit Tricks den Verbrauch senken

Gepäck sinnvoll verstauen, Reifendruck überprüfen und Spritpreise vergleichen

Die Benzin- und Dieselpreise lassen beim Griff zum Zapfhahn keine Freude aufkommen: Zwei Euro und mehr riefen Tankstellen zuletzt auf. Viele Autofahrer(-in) sind auf ihr Fahrzeug angewiesen. Um die Belastungen durch die hohen Kraftstoffpreise möglichst gering zu halten, können einfache Tipps helfen, den eigenen Verbrauch zu senken und günstige Tankangebote zu finden. Mit kleinen Änderungen in der Fahrweise kann man bereits große Ergebnisse erzielen. Wer vorausschauend fährt, muss seltener unnötig bremsen und beschleunigen und spart damit Energie. Vor Ortschaften empfiehlt es sich, frühzeitig mit eingelegtem Gang das Auto ausrollen zu lassen. Die Schubabschaltung tritt in Kraft und unterbricht die Kraftstoffzufuhr. Das Fahrzeug rollt also verbrauchsfrei in die Ortschaft. Beim Anfahren hilft es zudem, schon bei 2.000 Umdrehungen pro Minute in den nächsten Gang zu schalten – eine höhere Drehzahl bedeutet mehr Spritverbrauch.

 

Mit Fahrradträgern und Dachboxen lässt sich bequem zusätzlicher Stauraum schaffen. Aber aufgepasst: Gepäckträger am Fahrzeug können für eine enorme Erhöhung des Kraftstoffverbrauchs sorgen. Zwei Fahrräder auf dem Dach können gut 40 Prozent Mehrverbrauch ausmachen. Bei entsprechend geräumigen Fahrzeugen ist der Kofferraum die sinnvollere Alternative. Am besten ungenutzte Gepäckträger direkt wieder abschrauben. Wer kennt es nicht vom Fahrradfahren: Ist der Reifen platt, geht’s nur noch mit viel Kraftaufwand voran. Beim Auto ist es ähnlich. Zu wenig Luft im Reifen führt zu einem größeren Rollwiderstand und entsprechend höherem Verbrauch. Daher: regelmäßig den Reifendruck überprüfen und gegebenenfalls den Angaben des Autoherstellers entsprechend anpassen.

Zwischen einzelnen Tankstellen können die Preise teils deutlich variieren. Vergleichsportale oder Apps sind hilfreich, um die günstigste Tankstelle in der Umgebung zu finden. Grundsätzlich gilt aber: Umwege zu einer günstigeren Tankstelle lohnen sich nur bedingt. Je Cent Ersparnis pro Liter sind etwa ein Kilometer Umweg noch im Rahmen. Manchmal entsteht der Eindruck, dass  Tankstellen ihre Preise im Minuten-Takt anpassen. Ganz so extrem ist es zwar nicht, die Werte schwanken aber je nach Tageszeit und Wochentag durchaus. Am günstigsten lässt es sich in der Regel dienstags bis donnerstags zwischen 18 und 22 Uhr tanken. Nachts oder in der morgendlichen Rushhour die Tankstelle anzusteuern ist nicht empfehlenswert.

 

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