PORSCHE, BUGATTI UND RIMAC KOOPERIEREN

Porsche, Bugatti und Rimac haben ein neues Kapitel in der Historie der Automobilindustrie aufgeschlagen. Weniger als vier Monate nach der Ankündigung hat am 1. November eines der aufregendsten Kooperationsprojekte der Branche seine Geschäftstätigkeit aufgenommen. Das Joint Venture Bugatti Rimac wird seinen Sitz in Sveta Nedelja (Kroatien) haben. Ihr CEO wird Elektro-Hypercar-Pionier Mate Rimac, der Gründer und Chef von Rimac Automobili. Die Porsche AG übt die starke Rolle des strategischen Gesellschafters aus.

Vorstandsvorsitzender Oliver Blume und der stellvertretende Vorstandsvorsitzende und Finanz-Vorstand Lutz Meschke sind im Aufsichtsrat vertreten. Gesellschafter des Unternehmens werden die Rimac Group (55 Prozent) und die Porsche AG (45 Prozent) sein. Unter dem Dach des Joint Ventures werden die Marken Bugatti und Rimac Automobili weiterhin als eigenständige Marken und Hersteller agieren und ihre jeweiligen Produktionsstätten in Zagreb und Molsheim sowie ihre Vertriebskanäle beibehalten. Dem neuen Management gehört neben Mate Rimac der bisherige Produktionsleiter und Mit-Geschäftsführer von Bugatti Automobiles, Christophe Piochon, an. Porsche-intern wurde die Bildung des Joint Ventures „Operation Rush“ genannt. Der Hauptsitz von Bugatti Rimac befindet sich in Sveta Nedelja bei Zagreb – für das Jahr 2023 wird der Umzug auf den neuen Rimac Campus angestrebt, der derzeit errichtet wird.