Kia Niro an der Ladesäule

Wichtige Rolle für den Niro

Neuer Kia ist als Hybrid, Plug-in-Hybrid und rein elektrische Variante verfügbar

Die zweite Generation des Kia Niro wird als Hybrid, Plug-in Hybrid und reiner Stromer angeboten, der künftig den Namen Niro EV trägt. Der kompakte, 4,42 Meter lange Crossover will mit seiner innovativen Technologie auch E-Mobilitäts-Neulinge gewinnen. Das effiziente Parallel-Hybrid-System des neuen Niro Hybrid mit einer Gesamtleistung von 141 PS (103,6 kW) kombiniert einen 1,6 Liter Vierzylinder-Benzin-Direkteinspritzer (GDI) mit einem 32-kW-Elektromotor, der im reinen Elektrobetrieb Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h ermöglicht. Dieser 1.6 GDI kommt auch im 183 PS (134,6 kW) starken Niro Plug-in-Hybrid zum Einsatz. Deren Parallel-Hybrid-System beinhaltet eine 62-kW-E-Maschine, die es im Verbund mit der leistungsstarken Lithium-Ionen-Polymer-Batterie (11,1 kWh) erlauben soll, bis zu 65 Kilometer weit rein elektrisch fahren zu können – im Stadtverkehr sollen es sogar bis zu 84 km sein.

Der neue Kia Niro EV will sowohl durch Fahrleistungen als auch durch Ausdauer überzeugen. Mit seinem 150-kW-Motor und einem Drehmoment von 255 Nm, das wie bei Stromern üblich vom Start weg zur Verfügung steht, beschleunigt er in nur 7,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Für die langstreckentaugliche Reichweite von bis zu 463 Kilometern will der 64,8-kWh-Akku sorgen, der sich zudem an einer 80-kW-Gleichstrom-Ladestation in nur 45 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen lassen soll.

 

Thomas Djuren, Geschäftsführer von Kia Deutschland:

„Kia verfolgt eine konsequente Elektrifizierungsstrategie und hat eine hochattraktive zukunftsweisende Modellpalette zu bieten, die unterschiedlichste Kundenbedürfnisse abdeckt. Wir sind stolz darauf, dass unsere Marke dadurch immer mehr Käuferinnen und Käufer für sich gewinnen kann. Mit der im vergangenen Jahr gestarteten Neuausrichtung hat Kia sich zum Ziel gesetzt, ein weltweit führender Anbieter von nachhaltigen Mobilitätslösungen zu werden. In Deutschland verfügt schon heute mehr als die Hälfte unserer Produktpalette über voll- oder teilelektrische Antriebe. Und mit der neuen Niro-Familie, die jetzt in den Handel kommt, sowie dem EV6 GT, der Ende des Jahres folgt, wird unser E-Angebot noch vielfältiger und attraktiver.“

Kia bietet den Käufern seiner Stecker-Modelle den Ladeservice Kia Charge, der das Stromtanken unterwegs besonders bequem machen soll. Über einen einzigen Account können damit europaweit mehr als 320.000 öffentliche Ladepunkte genutzt werden. In Deutschland haben Kia-Charge-Kunden aktuell Zugang zu mehr als 7.000 Gleichstrom- und rund 48.000 Wechselstrom-Ladepunkten – und damit zu nahezu allen öffentlichen Stationen (100 Prozent der Gleichstrom- und 99 Prozent der Wechselstrom-Ladepunkte). Die Nutzer erhalten eine transparente monatliche Abrechnung, in der sämtliche Ladevorgänge übersichtlich aufgelistet sind. Darüber hinaus bietet Kia auch für zu Hause mit verschiedenen Wallbox-Paketen komfortable Komplettlösungen inklusive Rundum-Service und Stromkostennachweis für Fahrer(-innen) eines Firmenwagens.

 

Die Preise für den Niro Hybrid starten bei 30.690 Euro, für den Niro Plug-in Hybrid bei 36.690 Euro und 39.990 Euro für den Niro EV. Nach Abzug der Innovationsprämie reduziert sich der Einstiegspreis bei der Plug-in-Variante auf 29.512,50 Euro und beim Niro EV auf 30.420 Euro. Die Prämie beträgt beim Teilzeitstromer 7.177,50 Euro (4.500 Euro staatliche Prämie und Herstelleranteil von 2.250 Euro plus MwSt.) und beim vollelektrischen Modell 9.570 Euro (6.000 Euro staatliche Prämie, Herstelleranteil von 3.000 Euro plus MwSt.).

Alle Varianten des neuen Niro werden in den drei aufeinander aufbauenden Ausstattungen Edition 7, Vision und Spirit angeboten. Die Basisversion beinhaltet serienmäßig bereits Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, beheizbares Lenkrad, Audiosystem mit 20,2-cm-Touchscreen und Smartphone-Integration, Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit Spracherkennung, USB-Ladebuchsen vorn und im Fond, elektronische Parkbremse, Rückfahrkamera, Parksensoren hinten, Geschwindigkeitsregelanlage, Dämmerungssensor, beheizbare Außenspiegel, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen (beim EV 17 Zoll) und Dachreling.

Die zweite Niro-Generation verfügt über zahlreiche neue Assistenzsysteme. Zur Serienausstattung gehören Frontkollisionswarner mit Fußgänger- und Fahrraderkennung, adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop-and-go-Funktion, intelligenter Geschwindigkeitsassistent, Spurfolgeassistent, aktiver Spurhalteassistent, Müdigkeitswarner, Fernlichtassistent und der Notruf-Service e-Call. Je nach Ausführung beinhaltet die Palette der Hightech-Helfer darüber hinaus Autobahnassistent, navigationsbasierte Geschwindigkeitsregelanlage, Totwinkelassistent mit Lenk- und Bremseingriff, Querverkehrwarner hinten mit Notbremsfunktion, Ausstiegsassistent, Auspark-Kollisionsvermeidungsassistent und einen Remote-Parkassistenten für ferngesteuertes Ein- und Ausparken. Der Niro EV bietet in der Topversion Spirit darüber hinaus einen Autobahnassistenten mit Spurwechselunterstützung und einen Frontkollisionswarner mit Querverkehrerkennung.

In den Bestrebungen von Kia, ein weltweit führender Anbieter von nachhaltigen Mobilitätslösungen zu werden, spielt die neue Niro-Familie eine wichtige Rolle. In Deutschland gehört das Unternehmen schon jetzt zu den führenden Anbietern von aufladbaren Fahrzeugen. Hier hatten in 2021 fast jeder dritte neu zugelassene Kia einen Stecker – der Absatzanteil rein elektrisch angetriebenen Modellen (EV) und Plug-in-Hybriden (PHEV) lag bei 32,4 Prozent.