Aus Leidenschaft für den Motorsport

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Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring begeisterte  

Der BELMOT Oldtimer-Grand-Prix zieht eine rundum positive Bilanz seiner 53. Auflage: Bei bestem Sommerwetter kamen 43.0000 Zuschauer an den Nürburgring – deutlich mehr als im vergangenen Jahr. Starke Starterfelder voller legendärer Rennwagen, neue Programmbausteine und zahlreiche prominente Piloten sorgten für ein ebenso emotionsreiches wie abwechslungsreiches Wochenende.  Von Vorkriegsrennwagen und Formel-1-Fahrzeugen über Sportwagen, GT und Tourenwagen bis zu jüngeren Prototypen spannte der BELMOT Oldtimer-Grand-Prix einen weiten Bogen. Gut gefüllte Tribünen, reger Betrieb in den Fahrerlagern und viel Zuspruch für das Rahmenprogramm prägten die Veranstaltung.

Zu den Höhepunkten zählte das Abendrennen der zweisitzigen Rennwagen und GT bis 1965, das in der Dämmerung Langstreckenflair bot. Beleuchtete Heißluftballons und das Feuerwerk schlossen den Rennsamstag stimmungsvoll ab. Hubertus Graf Dönhoff, auf dessen Initiative in den siebziger Jahren der spätere Oldtimer-Grand-Prix entstand, organisierte erneut diesen Höhepunkt des Rennprogramms. Die Zukunft des historischen Motorsports sieht er optimistisch: „Besonders freut mich, dass der Generationenwechsel zunehmend gelingt und die Eigentümer ihre wertvollen Fahrzeuge jüngeren Fahrern immer mehr anvertrauen. Genau so bleibt historischer Motorsport lebendig.“

Ein neues Rennen fand großen Zuspruch. Die „Formula Heritage“ präsentierte Formel-Geschichte als Time-on-Track-Format, unter anderem mit dem Embassy Hill GH1/3, den Alan Jones 1975 beim Großen Preis von Deutschland fuhr. Das „Trophy Race for Ferrari Cars“ schlug die Brücke in den neueren GT- und Supersportwagen-Rennsport. Beim von BMW Classic präsentierten Class One Revival zählte der Sieger-BMW M3 GT2 der 24h Nürburgring 2010 zu den Blickfängen.