Sportlichkeit passend zur Opel-Tradition

Sportlichkeit passend zur Opel-Tradition

„Haben Sie die Marke Opel auf dem Radar – da wird viel Gutes passieren“

Wir sprachen mit Patrick Dinger, Opel Deutschland Chef

DIE AUTOSEITEN: Herr Dinger, fährt Opel mit der Submarke GSE in eine neue Ära?

Patrick Dinger: Wir lassen die Emotionen mit der Submarke GSE aufleben. Wir bringen mit dem neuen Mokka GSE den schnellsten rein elektrischen Serien-Opel auf die Straße und haben gleichzeitig auf der IAA mit dem Corsa GSE Vision Gran Turismo einen Blick in die Zukunft gegeben. Elektromobilität kann sehr emotional sein. Mit dem Mokka GSE bringen wir nun die Rallye auf die Straße – und das ist für uns ein emotionaler Meilenstein. Unser neues kompaktes High Performance-SUV ist ein besonderes Modell, auf das wir sehr stolz sind. Und glauben Sie mir, der Mokka GSE macht richtig Spaß.

DIE AUTOSEITEN: Das heißt auch, dass die Zukunft bei Opel elektrisch ist?

Patrick Dinger: Die Zukunft ist natürlich elektrisch bzw. auch elektrisch. Und natürlich bauen wir auf die Elektrifizierung unserer Produkte, die wir ‚by the way‘ auch schon abgeschlossen haben. Jedes unserer Produkte ist bereits rein elektrisch verfügbar. Mit den Multi-Energy-Plattformen haben wir die volle Freiheit. Wir können sehr flexibel auf Kundenwünsche und Marktentwicklungen reagieren. Natürlich ist die Elektrifizierung Teil unserer Zukunft.

DIE AUTOSEITEN: Opel ist eine von der Tradition her sehr sportliche Marke. Da spielt der Rallye Motorsport eine große Rolle. 2026 wird mit dem Mokka GSE den Opel Rallye Cup bestreiten. Ist das eine Brücke für das Marketing oder steckt hier mehr dahinter?

Patrick Dinger: Im ersten Schritt ist es mal ‚Rally to Road‘ und wirklich 100 Prozent lernen. Dies ist im Rallye-Einsatz notwendig, so ist das Fahrzeug extrem hohen Belastungen ausgesetzt – sowohl bei der Längsbeschleunigung, Querbeschleunigung, aber auch beim Thema Dauerhaltbarkeit und Material: Wechselrichter, Leitungen, Batterie, Aufladen etc. Und wir nutzen diese Erkenntnisse und transferieren sie in unsere Serienmodelle. Wenn wir den neuen Mokka GSE nehmen, der basiert technisch zu großen Teilen auf der Rallye-Version. Also der Transfer ist da. Und im Rahmen unserer Marketing-Aktivitäten holen wir die Kunden ab. Da steckt richtig Rallye drin. Das ist ein sportliches Fahrzeug und so nutzen wir es – die Sportlichkeit passend zur Opel-Tradition. Unsere Marke ist nah am Kunden, gerade in Deutschland. Und der Motorsport hat eine ganz große Tradition, dies passt da perfekt rein.

DIE AUTOSEITEN im Gespräch mit Patrick Dinger, Opel Deutschland Chef

DIE AUTOSEITEN: Was kann der Kunde von Opel 2026 erwarten?

Patrick Dinger: Wir starten das Jahr 2026 traditionell mit unserem ‚Angrillen‘. Das ist ein wichtiger Event für die Marke und unsere Handelspartner. Das heißt wir mobilisieren und laden alle Kunden und Interessierten zu uns in die Autohäuser ein. Wir machen einen großen Tag der offenen Tür. Wir haben einen kompletten Zyklus abgeschlossen und jetzt mit dem neuen Frontera und Grandland unser Produktportfolio gestärkt. Und wir freuen uns darauf, ins Jahr mit einem vollen ‚Line-up‘ zu starten. Hinzu kommt die komplette Vielfalt der Antriebsstränge. Bleiben Sie gespannt und haben Sie die Marke Opel auf dem Radar – da wird viel Gutes passieren.

DIE AUTOSEITEN: Und auch der Astra hat ein Facelift bekommen, das auf der Brüsseler Motor Show seine Welt-Premiere hatte. Wie wichtig ist der Astra für die Marke?  

Patrick Dinger: Der Astra ist unser Kernprodukt, wenn ich es mal so sagen darf. Warum Kernprodukt? Es wird am Stammsitz in Rüsselsheim gebaut. Es ist wirklich ‚Made in Germany‘. Es ist das Fahrzeugsegment, das eine tolle Modell-Familie bietet und gleichzeitig perfekt in die Fahrzeugflotten von Gewerbe-Kunden passt, sowohl in der funktionalen als auch in der reinen Pendlerfunktion. Einfach ein klasse Auto. Dementsprechend ist der Astra absolut im Fokus.

2026 fährt der Mokka GSE im Opel Rallye Cup