Attraktives Einstiegsmodell

Der Kia EV2 startet in vier Ausstattungslinien bei 26.600 Euro

„Mit dem Kia EV2 ergänzen wir unsere umfangreiche Elektropalette um ein sehr wichtiges und hochattraktives Einstiegsmodell“, sagte Thomas Djuren, Geschäftsführer von Kia Deutschland, im Gespräch mit DIE AUTOSEITEN. „Außen kompakt, innen geräumig und flexibel, mit unverwechselbarem Design und einer technologischen Ausstattung auf dem Niveau höherer Fahrzeugklassen wird er viele Kia-Stammkunden, aber auch neue Interessenten für das elektrische Fahren und die Marke Kia begeistern.“ Der EV2 verbindet kompakte Außenmaße mit einem großzügigen Raumangebot, die Beinfreiheit im Fond überzeugt. Hinzu kommt eine praxisgerechte Variabilität. Denn neben dem serienmäßigen Interieur mit fester Rückbank und fünf Sitzen ist auch eine viersitzige Variante mit zwei Einzelsitzen in der zweiten Reihe erhältlich, die sich in Längsrichtung verschieben lassen.

DIE AUTOSEITEN im Gespräch mit Thomas Djuren, Geschäftsführer von Kia Deutschland

Mit dem neuen, in Europa entwickelten und produzierten EV2 will Kia nun im B-Segment für frischen Wind sorgen. Nach dem Kompaktwagen EV4 ist der B-SUV das zweite Elektroauto, das im europäischen Kia-Werk in Zilina (Slowakei) produziert wird. Der 4,06 Meter lange SUV bewegt sich im Hinblick auf Technologien und Konnektivität auf dem Niveau seiner größeren Schwestermodelle EV3, EV4, EV5 und EV6 – und zeigt hier ein modernes Erscheinungsbild und kombiniert kompakte äußere Dimensionen mit einem geräumigen Interieur, das eine hohe, alltagsorientierte Variabilität bieten möchte. Darüber hinaus verfügt der EV2 mit bis zu 453 Kilometern über eine der größten Reichweiten in diesem Segment, verspricht der Hersteller.

Wie seine größeren Schwestermodelle basiert der EV2 auf der Elektroplattform E-GMP (Electric Global Modular Platform), deren 400-Volt-Version hier zum Einsatz kommt. Beide Akkuversionen lassen sich dank einer Gleichstrom-Ladeleistung von bis zu 118 kW in rund 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent schnellladen. Beim Laden mit Wechselstrom (AC) unterstützt der EV2 als erstes Kia-Modell neben dem 11-kW- auch das schnellere 22-kW-Laden, was die Ladezeit mit dem preiswerteren Wechselstrom maßgeblich reduzieren soll. Für bequemes Stromtanken unterwegs sorgt zudem der Ladeservice Kia Charge, der über einen einzigen Account Zugang zu über einer Million Ladepunkten in 27 europäischen Ländern bietet, darunter rund 200.000 in Deutschland.

Das von dengrößeren Kia-Stromern bekannte dreigeteilte Panoramadisplay beinhaltet nebendem digitalen Kombiinstrument und einemTouchscreen zur Klimasteuerung den 31,2-cm-Bildschirm (12,3 Zoll) des„Connected Car Navigation Cockpit“ (ccNC), der jüngstenKia-Navigations- und Infotainmentgeneration.

Das neue Einstiegsmodell der Kia-Elektropalette wird in den vier aufeinander aufbauenden Ausstattungslinien Light, Air, Earth und GT-Line angeboten und besitzt bereits serienmäßig eine umfangreiche Ausstattung inklusive Panoramadisplay, LED-Scheinwerfern und Klimaautomatik sowie einer breiten Assistenzpalette. Die Preise starten bei 26.600 Euro. Neben der Kia-üblichen 7-Jahre-Herstellergarantie und acht Jahren Batteriegarantie (oder 160.000 km) gewährt die Marke für den EV2 eine zweijährige Premium-Mobilitätsgarantie. Als erste Modelle rollen ab April die Ausführungen Air und Earth mit Standardbatterie zu den Kunden.

Kia erweiter sein Modellangebot

Der neue Seltos ist als Hybrid und Benziner lieferbar

Der Kia Seltos kommt mit dem Start seiner zweiten Generation nun erstmals auch in Europa auf den Markt. Kia will mit der Einführung des Seltos in Europa sowohl seine führende Rolle im Design als auch seinen Kunden, die einen vielseitigen SUV mit starker Präsenz suchen, unterstreichen. Das neue Modell wird in Deutschland als Hybrid und Benziner sowie mit Front- und Allradantrieb angeboten. Der Seltos 1.6 T-GDI geht im Laufe des zweiten Quartals 2026 in Produktion. Hier leistet der Turbo-Benziner 180 PS (132 kW) und lässt sich mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe kombinieren. Der serienmäßig mit einem Sechs-Stufen-DCT ausgestattete 1.6 GDI Hybrid leistet als Fronttriebler 154 PS (113 kW) und als Allradler mit dem e-AWD-System 178 PS (131 kW).

DDie äußeren Dimensionen – 4,43 Meter Länge, 1,83 Meter Breite, 1,61 Meter Höhe – und der lange Radstand von 2,69 Metern bilden die Basis für die Großzügigkeit und Variabilität des Innenraums. Die Front wird geprägt durch das Kia-typische, an Sternbild-Darstellungen angelehnte „Star Map“-Tagfahrlicht, dessen schlankes Muster sich dezent im Kühlergrill fortsetzt. In der Seitenansicht fällt die erweiterte D-Säule auf, die für mehr Platz in der zweiten Reihe sorgt. Geprägt wird die dynamische Silhouette zudem durch eine fließende Dachlinie und markante Schulterkonturen. Die Rückleuchten im „Star Map“-Design ziehen sich über das gesamte Heck und lassen die kraftvolle Rückansicht noch breiter wirken. Ein Dachspoiler, unter dem sich zugleich der Heckscheibenwischer verbirgt, will die Aerodynamik verbessern.

Den neuen Seltos gibt es in den Ausstattungslinien GT-Line und X-Line. Die GT-Line tritt besonders sportlich auf, was unter anderem durch spezielle Karosserieverkleidungen unterstrichen wird. Die betont robust wirkende Version X-Line hebt sich im Außendesign durch dunkle Elemente ab und im Innenraum durch ein schwarzes Interieur. Im Cockpit zeigt das breite Panoramadisplay einen deutlichen Hinweis auf die umfassende Konnektivität des Seltos. Es beinhaltet die beiden 31,2-cm-Bildschirme (12,3 Zoll) des digitalen Kombiinstruments und des Infotainmentsystems – dazwischen befindet sich ein 13,5-cm-Display (5,3 Zoll) zur Einstellung der Klimatisierung und erstreckt sich bis weit in die Fahrzeugmitte. Dadurch hat auch der Beifahrer bequemen Zugriff auf den Touchscreen des benutzerfreundlichen Infotainmentsystems.

Beim Gepäckraumvolumen erreicht der Seltos mit 536 Litern einen Spitzenwert in seinem Segment. Für Flexibilität und Komfort sorgen zudem der höhenverstellbare Boden des Gepäckabteils sowie das System Kia AddGear, mit dem sich praktisches Zubehör wie ein Netz oder auch kleinere Boxen und Halterungen bequem und flexibel anbringen lassen.

Ein Kleinbus mit Zukunft

Kia PV5: Geräumig, vielseitig und voll elektrisch unterwegs

Kia macht den nächsten Schritt beim Aufbau seiner breiten PBV-Palette: Nach dem Elektrotransporter PV5 Cargo geht jetzt der vollelektrische PV5 Passenger an den Start, das erste Pkw-Modell auf Basis des neuartigen „Platform Beyond Vehicle“ der Marke, der durch Modularität und Flexibilität maßgeschneiderter Fahrzeugvarianten ermöglichen will.

Der knapp 4,70 Meter lange, frontgetriebene Kleinbus richtet sich sowohl an private als auch kommerzielle Nutzer und ist zunächst als Fünfsitzer erhältlich. Weitere Varianten inklusive eines Siebensitzers, eines sechssitzigen Taxis und einer rollstuhlgerechten Version werden folgen. Der Fünfsitzer wird jetzt wahlweise mit zwei Batteriegrößen (51,5 und 71,2 kWh) angeboten. Die serienmäßigen Schiebetüren an beiden Seiten, optional auch mit Elektroantrieb erhältlich, und die sehr niedrigen Einstiegskanten ermöglichen einen bequemen Zugang zum Fond.

In der Ausführung mit 71,2-kWh-Batterie hat der PV5 Passenger eine Reichweite von bis zu 412 Kilometern, mobilisiert bis zu 120 kW (163 PS) und beschleunigt in 10,6 Sekunden auf Tempo 100. Die 51,5-kWh-Version kann mit einer Akkuladung bis zu 295 Kilometer zurücklegen. Beide Batterien lassen sich an einer Schnellladestation unter optimalen Bedingungen in rund 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen. Für bequemes Laden sorgen der Ladeservice Kia Charge, der über einen einzigen Account Zugang zu mehr als einer Million

Ladepunkten in 27 europäischen Ländern bietet – darunter über 190.000 in Deutschland. Die Plug-and-Charge-Funktion erkennt automatisch das Fahrzeug an öffentlichen Ladestationen. Der kleine Wendekreis von 11,0 Metern erleichtert das Manövrieren auf engem Raum.

„Wir sehen in diesem neuen Geschäftsfeld ein großes Potenzial, auch weil die Nachfrage nach maßgeschneiderten Produkten wächst. Mit seiner Variantenvielfalt wird der Kia PV5 Passenger ebenso wie der PV5 Cargo eine spannende Alternative zu bekannten Platzhirschen in seinem Segment sein. Zumal die Kunden von der langjährigen Erfahrung und hohen Kompetenz profitieren, die Kia im Bereich der Elektromobilität vorweisen kann“, sagt Thomas Djuren, Geschäftsführer von Kia Deutschland.

Kia will Erwartungen erfüllen

E-Mobilität für alle: Der EV2 ist ein wichtiger Schritt

Kia hat auf der Brüsseler Motor Show 2026 erstmals den EV2 vorgestellt. Der vollelektrische B-Segment-SUV markiert den neuen Einstieg in die schnell wachsende E-Produktpalette der Marke. Nach dem Erfolg von preisgekrönten Modellen wie EV6, EV3 sowie der jüngst erfolgten Einführung von EV4 und EV5 will der neue EV2 die Elektrofahrzeug-Kompetenz von Kia in ein besonders zugängliches, kompaktes Segment, das zugleich das zweitgrößte im europäischen Automobilmarkt bringen. Der EV2 soll die Position von Kia in diesem Markt stärken, in dem die Bedeutung von Elektrofahrzeugen bis zum Ende des Jahrzehnts voraussichtlich stark zunehmen wird. Nach dem Kompaktwagen EV4 ist der EV2 das zweite vollelektrische Modell, das im europäischen Kia-Werk in Zilina (Slowakei) hergestellt wird. Das 4,06 Meter lange Modell kombiniert eine kompakte Grundfläche mit kraftvollen Proportionen, die auf urbane Umgebungen zugeschnitten sind. Die Markteinführung auf dem deutschen Markt ist für April geplant.

ZUM PODCAST

„Der Kia EV2 ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die Elektromobilität einem breiteren Publikum zugänglich zu machen“, sagte Soohang Chang, Präsident und CEO von Kia Europe, während der Präsentation in Brüssel. „Die Produktion des EV2 in der Slowakei unterstreicht unser Engagement für Europa und gewährleistet, dass dieses Modell den Anforderungen und Erwartungen von Fahrern auf dem gesamten Kontinent entspricht.“

Der EV2 basiert auf der Kia-Elektroplattform E-GMP (Electric Global Modular Platform) und kombiniert kompakte Außenmaße mit einem Raumangebot, das sonst eher in größeren Fahrzeugklassen zu finden ist. Dazu trägt auch der lange Radstand von 2,56 Meter bei, der zudem verschiedene Sitzkonfigurationen ermöglicht: Neben einem Interieur mit fünf Sitzen ist eine viersitzige Variante erhältlich, deren Rücksitze sich separat verschieben lassen und zudem über neigungsverstellbare Rückenlehnen verfügen. Die Beinfreiheit im Fond lässt sich von 885 Millimeter auf bis zu 958 Millimeter erweitern – ein Spitzenwert in diesem Segment. Der Gepäckraum fasst beim Viersitzer bis zu 403 Liter. Weiteren Stauraum bietet ein 15-Liter-Frunk unter der Haube, was im Wettbewerbsumfeld derzeit einzigartig ist.

Beim Antrieb stehen zwei Batterievarianten zur Wahl. Mit dem Standardakku (42,2 kWh) hat der EV2 eine Reichweite von bis zu 317 Kilometern, die Langstreckenversion mit 61,0-kWh-Batterie kann bis zu 448 Kilometer mit einer Akkuladung zurücklegen. Beide Varianten des EV2, bei dem die 400-Volt-Version der Plattform E-GMP zum Einsatz kommt, sollen sich an entsprechend leistungsfähigen Gleichstromstationen in rund 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent schnellladen lassen.

Kia baut Kompaktklasse aus

Neuer K4 ist eine Ergänzung mit klassischem Verbrenner

Kia stellt sich in der Kompaktklasse neu aufgestellt: Nach der Einführung der E-Kompaktwagen EV4 und des vollelektrischen Kompakt-SUV EV5 sowie der umfassenden Überarbeitung des Kia Bestellers Sportage komplettiert die Marke ihr Angebot in dieser besonders in Deutschland so beliebten Fahrzeugklasse nun mit dem K4.

Das völlig neue Schrägheckmodell macht nicht nur mit seinem markanten Design auf sich aufmerksam, es will unter den bekannten Kompaktmodellen mit Verbrennungsmotor auch in anderer Hinsicht überzeugen: durch seine umfassende Konnektivität inklusive KI-Assistent, Videostreaming und WiFi-Hotspot, durch das weitere Hightech-Angebot von digitalem Autoschlüssel und Head-up-Display bis zu modernsten Assistenzsystemen wie dem Totwinkelassistenten mit Monitoranzeige und auch durch das außergewöhnlich hohe Ausstattungsniveau. Standard sind unter anderem ein großformatiges Panoramadisplay mit digitalem Kombiinstrument und Navigationsbildschirm, Smart-Key, LED-Scheinwerfer, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und ein breites Assistenzspektrum.

„Im Rahmen der langfristigen Kia-Strategie expandiert unser Produktportfolio nicht nur im vollelektrischen Bereich. Auch Kundengruppen, die weiterhin eher auf Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor setzen, finden bei Kia passende neue Modelle“, sagte Thomas Djuren, Geschäftsführer von Kia Deutschland, im Gespräch mit DIE AUTOSEITEN. „Mit dem Kia K4 richten wir uns an Kunden, die einen geräumigen Kompaktwagen mit sportlichem Design, intelligenten Technologien, ausgewogenen Fahreigenschaften und einem leistungsstarken, effizienten Verbrennerantrieb suchen.“

Überzeugen soll auch das eindrucksvolle Platzangebot im 4,44 Meter langen K4, sowohl im Interieur als auch im Gepäckraum. Beim Antrieb stehen verschiedene Turbobenziner in insgesamt vier Motor-Getriebe-Kombinationen zur Wahl: ein 1.0 T-GDI (115 PS/85 kW) mit Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder mit Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe (DCT7) und 48-Volt-Mildhybridsystem sowie ein 1.6 T-GDI in zwei Leistungsvarianten (150 PS/110 kW und 180 PS/132 kW), die beide serienmäßig mit dem DCT7 kombiniert sind. Der K4 wird in den Ausstattungen Vision, Spirit und GT-Line angeboten und kann ab sofort bestellt werden. Wie für jeden Kia gilt für den neuen Kompaktwagen die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie. Die ersten Exemplare des in Mexiko produzierten Modells noch Ende 2025 an die Händler ausgeliefert.

Kia bietet modulare E-Transporter

Auf der Solutrans 2025 feierte das PV5 Chassis Cab Premiere  

Kia hat auf der Solutrans 2025 in Lyon, Europas führender Fachmesse für Innovationen in der Nutzfahrzeugbranche, den PV5 Chassis Cab vorgestellt, der in Deutschland ab sofort bestellbar ist. Das erste vollelektrische Kia-Fahrgestell mit Fahrerhaus stellt den nächsten Schritt in der „Platform Beyond Vehicle (PBV)“-Strategie der Marke dar und verbindet elektrische Leistungsfähigkeit, modulare Vielseitigkeit und europaorientierte Anpassungsfähigkeit für gewerbliche Kunden. Darüber hinaus präsentiert das Unternehmen auf der Solutrans das neue Ökosystem Kia Business Solutions, ein umfassendes Set von Konnektivitäts- und Ladeservices, die das Flottenmanagement vereinfachen, die betriebliche Effizienz steigern und die Elektrifizierung für Unternehmen beschleunigen sollen.

Der PV5 basiert auf der PBV-spezifischen Kia-Plattform E-GMP.S (Electric Global Modular Platform for Service) und wurde von Beginn an im Hinblick auf Elektrifizierung, Effizienz und Flexibilität in der Umrüstung konzipiert. Je nach Konfiguration bietet das weniger als fünf Meter lange Fahrzeug eine Nutzlast von bis zu 1.005 kg und bei einem hohen Kastenaufbau bis zu 8 m3 Laderaumvolumen. Damit besitzt es die Fähigkeiten größerer D-Segment-Transporter bei zugleich kompakten Abmessungen und einem Wendekreis von 11 Metern, der eine gute Manövrierbarkeit im Stadtverkehr gewährleisten soll.

Der frontgetriebene PV5 Chassis Cab wird mit zwei Batterieoptionen angeboten: einem 51,5-kWh-Akku, der zum Marktstart verfügbar ist, und einer 71,2-kWh-Langstreckenbatterie, die 2026 auf den Markt kommen wird. Die Reichweite variiert je nach Fahrzeugaufbau, aber einen Anhaltspunkt bietet der unlängst vorgestellte PV5 Cargo L2H1. Mit einer Akkuladung soll er in der Ausführung mit Standardbatterie bis zu 297 Kilometer und mit der Langstreckenbatterie bis zu 416 Kilometer weit fahren. Durch die Gleichstromladeleistung von bis zu 150 kW kann die Batterie in rund 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent schnellgeladen werden, um Ausfallzeiten zu minimieren. Darüber hinaus soll später auch das schnelle Wechselstromladen mit 22 kW möglich sein.

Der PV5 Chassis Cab baut strukturell auf einem doppelringförmigen Stahl-Exoskelett auf und verfügt über einen hinteren Unterfahrschutz. Zu den verfügbaren Fahrerassistenzsystemen gehören eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage 2.0, Spurfolgeassistent 2.0 mit Hands-on-Erkennung im Lenkradkranz, aktiver Spurhalteassistent und ein intelligenter Geschwindigkeitsassistent.

Der neue Kia EV4 startet

Die Autoseiten unterwegs mit dem vollelektrischen Kompaktwagen

Trotz der SUV-Dominanz erfreuen sich Kompaktwagen in Europa immer noch großer Beliebtheit. Das gilt besonders für Deutschland, wo 2024 fast jede fünfte Neuzulassung auf dieses Segment entfiel. Kia reagiert und erweitert das Angebot in dieser Klasse nun durch zwei neue E-Modelle: das 4,43 Meter lange Schrägheckmodell EV4, das speziell für europäische Kunden entwickelt wurde und als erster Elektro-Kia auch in Europa produziert wird, sowie dessen 4,73 Meter lange Limousinen-Variante EV4 Fastback. Die vollelektrische Alternative zum kompakten Kia-Bestseller Ceed wird wie dieser ausschließlich im europäischen Werk der Marke in Zilina (Slowakei) produziert und ist der erste E-Kia, der in Europa vom Band läuft.

Mit bis zu 625 Kilometern Reichweite fährt der EV4 mit Langstrecken-Akku im vorderen Feld seines Segments. Das Basismodell kann mit einer Ladung seines 58,3-kWh-Akkus bis zu 440 Kilometer weit fahren. Bei beiden Varianten lässt sich die Batterie in rund einer halben Stunde von 10 auf 80 Prozent aufladen. Der frontgetriebene EV4 ist mit einem 150 kW (204 PS) starken Elektromotor ausgestattet. Das Drehmoment von 283 Nm steht vom Start weg zügig zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit des EV4 ist bei 170 km/h erreicht.

DIE AUTOSEITEN unterwegs im neuen Kia EV4

Im EV4 finden bis zu fünf Personen Platz, der durch den langen Radstand von 2,82 Metern gewährleistet ist. Zu den vielen praktischen Vorzügen des Schrägheckmodells gehört der variable Gepäckraum, der serienmäßig über einen höhenverstellbaren Boden, LED-Beleuchtung und Gepäcknetzösen verfügt. Er fasst bis zur Fensterunterkante 435 Liter und lässt sich durch Umklappen der asymmetrisch geteilten Rücksitzlehne flexibel auf bis zu 1.415 Liter erweitern. Eine sensorgesteuerte und höhenverstellbare elektrische Heckklappe ist optional erhältlich.

Das Ausstattungsniveau ist attraktiv: Standard sind beispielsweise das neue Kia-Infotainmentsystem (Connected Car Navigation Cockpit), das ein breites Entertainmentangebot inklusive Videostreaming ermöglicht, die Online-Dienste Kia Connect, ein Panoramadisplay mit digitalem Kombiinstrument, Navigationsbildschirm (je 31,2 cm/12,3 Zoll) und einem Touchscreen zur Klimasteuerung, Klimaautomatik, Rückfahrkamera, Parksensoren und eine breite Palette modernster Assistenzsysteme.

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